Der Freimaurerorden: Das christliche Prinzip

Die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland (Freimaurerorden) wurde 1770 von Johann Wilhelm Kellner von Zinnendorf in Reaktion auf Irrwege gegründet, die die damals in der deutschen Freimaurerei vorherrschende Richtung der sogenannten „Strikten Observanz“ eingeschlagen hatte. Das Lehr- und Ritualsystem der Großen Landesloge wurde von der Schwedischen Großloge übernommen und wird deshalb auch als „Schwedisches System“ bezeichnet. Es ist vor allem in Skandinavien weit verbreitet und nimmt dort die führende Stellung ein. Seine für Deutschland gültige Fassung gewann es im Wesentlichen in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts durch die Redaktion des Juristen und Freimaurers Christian Karl Friedrich Freiherrn von Nettelbladt (1779-1843). Seither hat es freilich immer wieder Anpassungen an sprachliche Entwicklungen, praktische Erfahrungen bei der Ausübung der Rituale und neuere Erkenntnisse der Symbolforschung gegeben.
Der Freimaurer-Orden gliedert sich in drei Ordensabteilungen: die Johannisloge umfaßt die Grade I - III (Lehrling, Geselle, Meister), die Andreasloge die Grade IV-VI (Andreaslehrling / -geselle, Andreasmeister), das Kapitel die Grade VII – X. Der Weg durch die aufeinander folgenden Grade und Abteilungen wird aber als zusammenhängende geistige Einheit verstanden. - Gegenwärtig arbeiten in Deutschland unter der Obedienz der Großen Landesloge ca. 3.000 Freimaurer in 109 Johannislogen, 26 Andreaslogen, 10 Provinziallogen und 11 Ordenskapiteln.
Ritual und Ordenslehre der Großen Landesloge sind auf das Christentum gegründet. Sie führen damit eine Traditionslinie fort, die sich von Anfang an in der neueren Geschichte der Freimaurerei neben der säkularen („humanitären“) Richtung herausgebildet hat. Die Große Landesloge ist dennoch keine Religionsgemeinschaft. Ihre Ordenslehre stellt sich nicht etwa als Zusammenfassung dogmatischer Glaubensartikel der christlichen Konfessionen dar, sondern fußt allein und ausschließlich auf der Lehre Jesu Christi, „wie sie in der Heiligen Schrift enthalten ist“. Im Bewusstsein ihrer Gotteskindschaft nennen sich die Ordensmitglieder untereinander „Bruder“ und fühlen sich in diesem Brudersinn mit allen Freimaurern der Welt verbunden. Die Ordensmitglieder achten die religiöse Überzeugung eines jeden anderen Menschen.

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Bijoux der Großloge Freimaurerorden

Freimaurerei – die Anfänge

Geschichte

Die Freimaurerei hat sich in einem langen Prozess aus den Bauhütten des Mittelalters entwickelt. Der 24. Juni 1717 markiert den Geburtstag der modernen Freimaurerei.

Buchprojekt

Auf den Spuren der Freimaurer

Weit über 100 Straßen sind in Hannover nach Freimaurern benannt, darunter berühmte Namen wie eher unbekannte Brüder. In dem Buch "Auf den Spuren der Freimaurer - Ein Spaziergang durch Hannovers Straßen" sammeln wir ihre Biografien und stellen die Freimaurer vor.

Engagement

Das Zahnmobil

Im Jahr 2011 war es soweit: Das Zahnmobil, die Idee von Br. Werner Mannherz und seiner Frau, der Zahnärztin Dr. Ingeburg Mannherz wurde aus der Taufe gehoben.

Freimaurerei - heute & morgen

Aussichten

Freimaurerei - heute & morgen

Freimaurerei ist kein statisches Gebäude, sondern bildet einen dynamischen Prozess ab. Zur Freimaurerei heute und morgen, ihrer Entwicklung und Prognose sammeln wir hier Stimmen, Essays und andere Texte

Initiativen

Freimaurerische Einrichtungen

Freimaurer haben in Hannover Stiftungen gegründet und zahlreiche Initiativen sowie gemeinnützige Organisationen aus der Taufe gehoben.