Die Freimaurerei: Der Anfang lag in der Dombauhütte

Als offizieller Stiftungstag der spekulativen Freimaurerei gilt der 24. Juni 1717, als sich vier Londoner Logen zur ersten Großloge zusammenschlossen. Die Geschichte des Bruderbundes ist jedoch wesentlich älter. Die erste Verwendung des Begriffs Freemason datiert aus dem Jahr 1396 und wurde in Dokumenten der Bauhütte der Kathedrale von Exeter gefunden. Der „Freemason“ wurde damals von den „Roughmasons“ unterschieden; mit dem ersten Begriff bezeichneten die Bauleute diejenigen Steinmetzen, die einen freien Stein behauen konnten, während die anderen gröbere Maurerarbeiten ausführten.

Die gängige Theorie der Entstehung der Freimaurerlogen beschreibt einen Prozess, in dessen Folge die Logen von operativen (also am Bau tätigen) zu spekulativen (sich der Bausymbolik bedienenden) Logen wandelten. Die Architekten, Steinmetzen und Maurer der Dombauhütten waren in der europäischen Gothik für die Errichtung der großen Kathedralen verantwortlich. Neben mathematischen, statischen und theologischen Kenntnissen mussten die Meister dieser Logen auch lesen und schreiben können, besaßen also einen deutlich höheren Bildungsgrad als die restliche Bevölkerung. Um ihre in langen Ausbildungszeiten erworbenen Kenntnisse und „Baugeheimnisse“ vor Unbefugten zu schützen, ersannen die Verantwortlichen bestimmte Passworte, Zeichen, Worte und Griffe. Diese Erkennungszeichen der Grade Lehrling, Geselle, Meister kennt auch die moderne Freimaurerei bei der stufenweisen Initiation in die drei Grade. Als im 15. und 16. Jahrhundert die Bautätigkeit bei den Sakralbauten mangels Aufträge zurückgingen, begannen die Bauhütten auch Nicht-Maurer als Fördermitglieder aufzunehmen, so dass sich die einstmals operativen mehr und mehr in spekulative Logen wandelten (weiter).

Freimaurerei – die Anfänge

Geschichte

Die Freimaurerei hat sich in einem langen Prozess aus den Bauhütten des Mittelalters entwickelt. Der 24. Juni 1717 markiert den Geburtstag der modernen Freimaurerei.

Buchprojekt

Auf den Spuren der Freimaurer

Weit über 100 Straßen sind in Hannover nach Freimaurern benannt, darunter berühmte Namen wie eher unbekannte Brüder. In dem Buch "Auf den Spuren der Freimaurer - Ein Spaziergang durch Hannovers Straßen" sammeln wir ihre Biografien und stellen die Freimaurer vor.

Engagement

Das Zahnmobil

Im Jahr 2011 war es soweit: Das Zahnmobil, die Idee von Br. Werner Mannherz und seiner Frau, der Zahnärztin Dr. Ingeburg Mannherz wurde aus der Taufe gehoben.

Freimaurerei - heute & morgen

Aussichten

Freimaurerei - heute & morgen

Freimaurerei ist kein statisches Gebäude, sondern bildet einen dynamischen Prozess ab. Zur Freimaurerei heute und morgen, ihrer Entwicklung und Prognose sammeln wir hier Stimmen, Essays und andere Texte

Initiativen

Freimaurerische Einrichtungen

Freimaurer haben in Hannover Stiftungen gegründet und zahlreiche Initiativen sowie gemeinnützige Organisationen aus der Taufe gehoben.